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ABC Erste Hilfe Berlin zeigt wie Erste Hilfe mit Spaß und Können vermittelt werden kann.

...... Erste Hilfe Kurs Berlin Schöneberg

..........Born to Help - Helfen lernen um Menschenleben zu retten !

 

Willkommen   Erste Hilfe Kurs in Berlin Schöneberg 

 Wir bieten:                  Erste Hilfe Kurse -       Sehtest -     biometrische Passfotos
 
 

Kurse und Zeiten  Diese finden am Freitag oder  Sonntag statt.

Bitte beachtet, dass diese abwechselnd in Englisch oder in Deutsch sind. 

 

Wer als Sportler oder für Studium und Beruf den neuen "großen" Erste-Hilfe-Kurs benötigt

(9 Unterrichtseinheiten), der kann bei uns an den Sonntagen nach dem deutschen Erste-Hilfe-Kurs für Fahrschüler aufstocken. ( Er bleibt einfach länger, bis 18:00 Uhr)

Das dauert dann insgesamt von 10-18 Uhr. Nur im Komplettpaket und an einem Tag möglich!

 
  ABC Erste Hilfe Berlin  
 

Erste       Hilfe         Kurse       Ohne Anmeldung      030  62 72 95 96

Wann:     Sonntag von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr  Freitag   von 14:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Wo:         Hauptstrasse 92, 12159 Berlin

 
 

 

1. Notfalldefinition

Als Notfallpatient wird derjenige Patient bezeichnet,bei dem es infolge eines Traumas (einer Verletzung)oder einer lebensbedrohlichen akuten Erkrankung zu einer Störung

der das Leben sichernden vitalen Funktionen (Atmung, Herz-Kreislauf) gekommen ist

oder bei dem sich eine solche Störung als Folge eines akuten Ereignisses anbahnt oder auch nur zu befürchten ist.

 

2. Absichern der Unfallstelle

Gerade im Straßenverkehr müssen Sie als Helfer auf Ihre eigene Sicherheit, als auch auf die Sicherheit aller Beteiligten achten, seien es die Verletzten oder auch der nachfolgende Verkehr. Daher ist das Absichern der Unfallstele die erste Maßnahme, die vom Ersthelfer durchzuführen ist.

Vorgehen:

ð  Schalten Sie das Warnblinklicht an, sobald Sie die Unfallstelle erkennen und bremsen Sie stotternd ab. Dadurch warnen Sie die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer.

ð  Fahren Sie langsam an die Unfallstelle heran und stellen das Fahrzeug mit einem Sicherheitsabstand von etwa 10-15 Metern vor der Unfallstelle am rechten Straßenrand ab. Nachts können Sie die Unfallstelle mit Hilfe Ihres Abblendlichts ausleuchten.

ð  Nehmen Sie Ihr Warndreieck aus dem Fahrzeug, bauen es noch am Fahrzeug auf und gehen dem Verkehr mit hochgehaltenem Warndreieck entgegen.

ð  Stellen Sie das Warndreieck in angemessenem Abstand gut sichtbar am rechten Fahrbahnrand ab.

Vorschlag:                   ca. 200 m  auf Autobahnen

                                    ca. 100 m  auf Landstraßen

                                    ca.   50 m  in geschlossenen Ortschaften

 

An unübersichtlichen Stellen wie etwa Kurven oder Bergkuppen sollte der Abstand entsprechend größer sein.

 

3. Notruf

So schnell  wie möglich den Notruf absetzen. Europaweit einheitlich kann man über die Nummer 112 den Notruf absetzen.

Erstatzweise können Sie auch 110 wählen. Diese Telefonnummern werden im Telefonnetz vorrangig geschaltet. Da sie über eine eigene Energieversorgung verfügen, sind sie auch bei Stromausfall benutzbar.

 

Für das Absetzen des Notrufs mit dem Mobiltelefon gilt grundsätzlich das gleiche. Eine gültige Netzkarte ist für die Nummern 110 und 112 ebenso wenig erforderlich wie das Wählen einer Vorwahl.

 

Von öffentlichen Telefonzellen aus ist der Notruf jederzeit gebührenfrei ohne Geld oder Telefonkarte möglich.

Notrufsäulen stehen an Autobahnen und vielen Landstraßen in einer Entfernung von 2-4 km. Auf den weißen Leitpfosten am Straßenrand befinden sich kleine schwarze Pfeile, die in Richtung der nächstgelegenen Notrufsäule zeigen.

 

Was ist passiert?

Wo ist es passiert?

Wie viele Verletzte gibt es?

Welche Verletzungen?

Warten auf Rückfragen!

 

4. Retten aus dem Gefahrenbereich

Grundsätzlich sollten Sie als Erstehelfer verletzte Personen nicht verlagern. Doch gibt es Situationen, in denen eine schnelle Rettung der Verletzten aus akuten Gefahrensituationen unvermeidlich ist.

 

Rettungsgriff vom Boden

  • Fassen Sie den Verletzten von hinten kommend mit beiden Händen an den Schulterblättern an und legen den Kopf des Verletzten auf Ihren Unterarmen ab (vgl. Volleyball-Baggertechnik’)
  • Richten Sie den Verletzten vorsichtig auf und halten ihn nach dem Aufrichten an den Schultern fest, damit er nicht seitlich ‚wegsacken’ kann.
  • Treten Sie nun an den Verletzten heran und stützen Sie mit Ihren Unterschenkeln seitlich den Rücken des Verletzten
  • Winkeln Sie einen Unterarm des Verletzten quer vor seinem Oberkörper an
  • Mit beiden Händen fahren Sie von hinten unter den Achselhöhlen des Verletzten durch und greifen mit beiden Händen den Unterarm. Nicht umfassen! Auch die Daumen greifen von oben den Unterarm.

5. Bewusstlosigkeit

Ursachen:

Gewalteinwirkungen auf den Kopf (z.B. durch einen Schlag oder Aufprall auf einen festen Gegenstand)

  • Gefäßverschlüsse im Gehirn (z.B. Schlaganfall)
  • Hirnbedingte Krampfanfälle (z.B. Epilepsie)
  • Verletzungen und Erkrankungen mit Atem- und Kreislaufstörungen (z.B. Verletzungen im Brustkorb / Herzinfarkt)
  • Stoffwechselstörungen (z.B. Nieren, Leber oder Blutzucker)
  • Vergiftungen (z.B. Tabletten, Alkohol, Lebensmittel,...)
  • extreme Witterungsbedingungen (z.B. Hitzschlag, Sonnenstich, Unterkühlung)

Merkmale:

Einen bewusstlosen Menschen erkennen Sie daran, dass er weder ansprechbar ist noch auf Reize von außen reagiert. Außerdem ist die Muskulatur völlig erschlafft. Der Zustand ist vergleichbar mit einem nicht erweckbaren Tiefschlaf.

 

Gefahren:

Die größte Gefahr der Bewusstlosigkeit besteht in der Verlegung der Atemwege. Aufgrund der erschlafften Muskulatur kann die Zunge durch ihrZurücksinken die Atemwege im Rachenraum verschließen.

Aber auch Erbrochenes, Blut, Speichel oder andere Fremdkörper

können durch Anatmen (Aspiration) und durch den fehlenden

Hustenreflex zum Ersticken führen.

 

Maßnahmen:

sichtbare Fremdkörper aus der Mundhöhle entfernen, Lebensrettender Handgriff (Kopf überstrecken) Kontrolle der Atmung weiter je nach Zustand des Verletzten

bei vorhandener Atmung: Stabile Seitenlage

bei fehlender Atmung: Herz-Lungen-Wiederbelebung


6. Stabile Seitenlage:

Die Seitenlage wird nur beim Bewusstlosen angewandt und nur wenn der Helfer durch Freimachen der Atemwege und vorsichtiges Überstrecken des Kopfes des Patienten erreichen konnte, dass dieser wieder selbst atmet (Atemkontrolle!).

 

Knien Sie sich neben den Verletzten und legen den Ihnen zugewandten Arm zur Seite und winkeln ihn nach oben an ("Kaktusarm").

 

Den gegenüberliegenden Arm des Verletzten legen Sie über seinen Oberkörper, seine Hand legen Sie dabei mit dem Handrücken an seinen Ihnen zugewandte Wange und halten Sie in dieser Stellung fest ("Kuschel-Hand").

 

Dann ziehen Sie mit Ihrer anderen Hand das Knie des fernen Beins des Verletzten hoch ("Knie anwinkeln").

 

Dann fassen Sie dieses Knie von oben und ziehen den Verletzten nur am Knie komplett herum auf die Seite.

 

Dabei halten Sie weiter seine Hand untern seinem Gesicht, so dass er auf der Hand zu liegen kommt und nicht mit dem Kopf auf die Straße schlägt.

 

Jetzt müssen Sie nur noch seinen Kopf vorsichtig überstrecken und seinen Mund öffnen, damit evtl. austretende Flüssigkeiten ungehindert ablaufen können.

 

Auch in der Stabilen Seitenlage müssen Sie regelmäßig die Atmung kontrollieren. Zudecken!

 

7. Herz-Lungen-Wiederbelebung

Ist keine Atmung vorhanden, befindet sich der Verletzte in einer akuten lebensbedrohlichen Situation. Innerhalb weniger Minuten treten im Gehirn

 

bleibende Schäden auf, bis hin zum Gehirntod. Der Ersthelfer muss ohne zeitliche Verzögerung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen.

 

7.a. Herz-Druck-Massage

Bei Atemstillstand ist auch ein Herzstillstand anzunehmen. Setzt das Herz aus, bedarf es der Hilfe von außen, um den Sauerstoff, der durch die Atemspende in den Körper gelangt, weiter zu transportieren.

 

Hierbei wird durch Druck auf das Brustbein das Herz gegen die Wirbelsäule gepresst und somit Blut aus dem Herzen ausgestoßen. In den Entlastungsphasen kann sich das Herz dann wieder mit Blut füllen.

 

Voraussetzungen für die Herz-Lungen-Wiederbelebung:

  • Der Betroffene muss auf einer harten Unterlage liegen.
  • Der Betroffene sollte flach auf dem Rücken liegen.
  • Der Oberkörper des Verletzten soll frei sein (Kleidung hochschieben oder öffnen).

Technik der Herz-Druck-Massage

  • Knien Sie sich dicht neben den Verletzten, etwa in Schulterhöhe.
  • Suchen Sie den Druckpunkt. Dazu machen Sie bitte den Oberkörper des/der Bewusstlosen frei.
  • Sie finden den Druckpunkt in der Mitte des Brustkorbs, in den meisten Fällen genau auf der gedachten Verbindungslinie zwischen den Brustwarzen. Stellen Sie sicher,
  • dass Sie auf einer harten Stelle drücken (Brustbein), sonst sind Sie zu tief (Magen), was zu schweren Komplikationen führen kann, wenn Sie anstelle das Herz zu masseiren, den Mageninhalt in die Atemwege pumpen.
  • Setzen Sie nun also den Handballen auf der Mitte des Brustkorbs auf. Die Ballen der zweiten Hand legen Sie auf die untere Hand, damit diese den Druck unterstützen können.
  • Der Druck sollte lediglich mit den Handballen ausgeübt werden und nicht mit der kompletten Handinnenfläche.
  • Damit die Kraft nicht aus dem Handgelenk oder den Ellbogen erfolgt, bleiben beide Arme gestreckt. Außerdem kann durch eine Verlagerung Ihres Oberkörpers über den Verletzten die Kraft senkrecht von oben auf das Brustbein wirken.
  • Mit durchgestreckten Ellbogen drücken Sie nun das Brustbein etwa 5-6 cm tief in Richtung Wirbelsäule.

Herz-Druck-Massage und Atemspende erfolgen im Wechsel, es werden jeweils im Wechsel 30 Herzdruckmassagen und 2 Atemspenden verabreicht. Zügig arbeiten. Streben Sie vier Wiederholungen pro Minute an.

 


7.b. Atemspende         30:2 - 30:2 - 30:2 - 30:2...

Eine erfolgreiche Atemspende ist sowohl über die Nase des Verletzten als auch durch Mund-zu-Mund-Beatmung möglich.

 

Die Beatmung der Nase wird bevorzugt, um zu vermeiden, dass beim Beatmen Luft in den Magen gelangt und beim Wiederausströmen Mageninhalt in die oberen Atmewege befördert.

 

Mund-zu-Nase-Beatmung

Der Kopf des Verletzten ist überstreckt. Mit einer Hand verschließen Sie den Mund des Betroffenen, damit die Luft dort nicht wieder entweichen kann (dabei kann der Daumen über den Lippenbereich gelegt werden). Die andere Hand liegt am Stirnansatz des Verletzten.

 

Nach einer nicht zu tiefen Einatmung umschließen Sie mit Ihrem weit geöffneten Mund großflächig die Nase des Verletzten und atmen die eigene Luft in die Atemwege des Betroffenen. Dabei müssen Sie darauf achten, dass keine Luft zur Seite entweicht.

 

Nach jeder Beatmung drehen Sie Ihren Kopf zur Seite, damit der Verletzte ausatmen kann. Außerdem können Sie durch Beobachten des Brustbereichs die Ausatmung kontrollieren und gleichzeitig frische, sauerstoffhaltige Luft wieder einatmen.

 

Ist eine Beatmung durch die Nase nicht möglich, wird durch den Mund beatmet. Hierbei muss analog die Nase zugehalten werden.

 

Kleinkinder/Säuglinge werden in Mund und Nase gleichzeitig beatmet.

Sonderfall: Wenn die zu beatmende Person ein Stoma (Öffnung) im Halsbereich besitzt, wenn die zu beatmende Person ein Stoma (Öffnung) im Halsbereich besitzt, wird direkt durch dieses Stoma beatmet.

 

Zwei-Helfer-Methode

Bei zwei Helfern führt abwechselnd ein Helfer die Atemspende, der andere die Herz-Druck-Massage durch, sonst wie 1-Helfer-Methode. Da diese Form der Herz-Lungen-Wiederbelebung wirkungsvoller und weniger anstrengend ist, ist sie nach Möglichkeit immer zu bevorzugen.

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8. Helmabnahme

Es gibt Situationen, in denen der Zustand des Verletzten keine andere Wahl lässt, als den Helm abzunehmen. Im einzelnen ist dies der Fall bei

 

Bewusstlosigkeit / Atemstillstand = Erstickungsgefahr durch Erbrochenes oder Blut

 

Solange der Verletzte bei Bewusstsein ist, bleiben die Entscheidung und die Abnahme des Helms ihm selbst überlassen.

 

Die Helmabnahme beim Bewusstlosen sollte möglichst nur durch zwei Helfer erfolgen!

Durchführung der Helmabnahme:

Helfer A fixiert - am Kopf kniend – mit beiden Händen den Helm, während Helfer B das Visier öffnet, die Brille entfernt und den Kinngurt löst.

 

Helfer B stabilisiert die Halswirbelsäule, indem er mit der einen Hand den Nacken unter Zug unterstützt und mit der anderen Hand Kinn und Unterkiefer fixiert (C-Griff-Methode).

 

Nun nimmt Helfer A den Helm ab, indem er ihn vorsichtig in wellenförmiger Bewegung zunächst über den Nackenbereich, dann über die Nase und schließlich über den Hinterkopf abzieht. Während der Helm abgenommen wird, behält der zweite Helfer die Streckung der Wirbelsäule bei.

 

Jetzt übernimmt Helfer A die Stabilisierung der Wirbelsäule, indem er den Kopf des Verletzten von hinten greifend unter dauerhaft leichtem Zug festhält.

 

 

Wenn der zweite Helfer fehlt:

Da Bewusstlose ohne Hilfe in wenigen Minuten ersticken, sollte der Helm auch dann abgenommen werden, wenn kein zweiter Helfer in Sicht- oder Rufweite ist. In deisem Falle muss auf die Stabilisierung verzichtet werden. Atemsicherung ist lebensrettend. Lebensrettung hat Vorrang!

 

9. Lebensbedrohliche Blutungen

Maßnahmen:

An den Extremitäten (Arme und Beine) sind im wesentlichen drei Maßnahmen zum Stillen von bedrohlichen Blutungen anzuwenden:

 

Hochhalten:

Alleine durch das Hochhalten kann die Blutung zum Stillstand gebracht werden. Dabei liegt die Verletzung bezüglich der Erdanziehungskraft oberhalb des Herzens.

 

Abdrücken (am Oberarm):

Durch Druck mit den Fingern in die Muskelmulde zwischen Armbeuger (Biceps) und Armstrecker (Triceps) an der Innenseite des Oberarms wird die Oberarmschlagader verengt.

 

Der Erfolg ist schnell an dem Rückgang der Blutung zu erkennen. Der Druck sollte nicht zu lange und zu kräftig erfolgen.

 

Abdrücken (am Oberschenkel):

Sie knien neben dem Verletzten und drücken mit beiden Daumen etwa in der Mitte der Leistenbeuge körperwärts gegen den Beckenrand. Da die Arterie schwerer zugänglich ist als im Oberarmbereich, muss mehr Kraft aufgewendet werden und kann daher schmerzhaft sein.

 

Druckverband

Während ein anderer Helfer weiterhin abdrückt, können Sie in Ruhe einen Druckverband anlegen (die notwendigen Verbandmaterialien befinden sich im Verbandkasten). Der Druckverband ist deshalb empfehlenswert, weil bei gleichzeitiger Blutstillung im Wundbereich das umliegende Gewebe weiterhin durchblutet wird.

 

Die Technik des Druckverbandes

Nachdem Sie zunächst mit einer sterilen Wundauflage den Verletzungsbereich bedeckt haben, wird diese durch zwei bis drei Bindengänge fixiert.

 

Dann legen Sie ein nicht saugfähiges, anpassungsfähiges Druckpolster (Verbandpäckchen, Packung Tempotaschentücher,...) auf die Wunde und befestigen es mit erhöhtem Zug.

 

Dadurch wird die Wunde nach außen abgedichtet, die Blutgefäße und der Wundbereich zusammengepresst. Der Zug muss zum einen so fest sein, dass die Blutung zum Stillstand kommt, und zum anderen nicht zu fest, da sonst eine Stauung angelegt würde.

 

Wird der Druckverband zu locker, zu fest oder aus Versehen an der falschen Stelle angelegt, so sollten Sie ihn lösen und neu ansetzen.

 

Kopf, Hals, Rumpf

Wenn bei Kopf-, Hals-, oder Rumpfverletzungen kein Druckverband möglich ist, erfolgt die Blutstillung durch die digitale Kompression. Hierbei wird zunächst eine sterile Wundauflage auf die Verletzung gebracht und dann mit einem Druckpolster direkt auf die Wunde gepresst.

 

Abgerissene Gliedmaßen

Da Amputate unter günstigen Umständen wieder angenäht werden können, sollte möglichst nicht abgebunden werden, denn dadurch kann das Gewebe beschädigt werden.

 

Abgetrennte Körperteile werden nicht abgewaschen, sondern ungesäubert in ein steriles Tuch eingewickelt und möglichst trocken und kühl gelagert. Amputate übergeben Sie direkt dem Rettungsdienst, der mit Spezialbeuteln eine optimale Versorgung garantiert.

 

Allgemeine Maßnahmen bei starken Blutungen:

  • Notruf veranlassen
  • Patienten hinlegen lassen wg. Sturzgefahr
  • Wunden keimfrei abdecken, Wundumgebung ruhigstellen
  • Fremdkörper in der Wunde belassen nicht desinfizieren, keine Medikamente zur Blutstillung verabreichen.

10. Volumenmangelschock

Merkmale Volumenmangelschock:

  • Schneller, flacher Puls
  • Kalte, blasse Haut
  • Zittern, Frieren
  • Kalter, klebriger Schweiß
  • Abnormes Verhalten

Maßnahmen Volumenmangelschock:

  • Blutung stillen
  • Schocklage
  • Eigenwärme erhalten
  • Psychische Betreuung
  • Vitalfunktionen kontrollieren

11. Rettungskette

1. Lebensrettende Sofortmaßnahmen + Notruf

2. Weitere Erste-Hilfe-Maßnahmen

3. Transport ins Krankenhaus

4. Weitere Versorgung im Krankenhaus

 

 

Eine schnelle medizinische Versorgung und baldige Genesung für den Verletzten sind nur möglich sind, wenn der Ersthelfer unverzüglich die lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchführt.

 

Andernfalls hat der Verletzte in vielen Fällen keine Chance. Den Nottransport überlassen wir den professionellen Rettungskräften.

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